Mit Beginn der Operation Queen am 16. November 1944 geriet die Front bei Stolberg in Bewegung. Die alliierten Einheiten stießen unaufhaltsam nach Nordosten vor. In den Vormittagsstunden dieses unheilvollen Tages waren die Ortschaften entlang der Inde und der Rur von schweren Luftangriffen heimgesucht worden. Ende November griffen die 104th und 30th US Infantry Division mit Panzerunterstützung aus dem Raum Weisweiler – Pützlohn – Lohn – Pattern die Orte Frenz, Lamersdorf, Inden und Altdorf an. Nach Überwindung der Inde setzen die Amerikaner ihre Angriffe fort und nahmen die Dörfer Lucherberg, Pier, Pommenich und Schophoven ein. Wegen der am 16. Dezember 1944 beginnenden Ardennenoffensive musste die Operation „Grenade“, der Angriff über die Rur, verschoben werden. Am 23. Februar 1945 begann um 2.45 Uhr morgens der Großangriff. Die Rur konnte trotz anfänglicher Schwierigkeiten noch am gleichen Tage überquert und am Ostufer Brückenköpfe gebildet werden. Von hier aus erfolgte der Vorstoß zum Rhein.
Gemeinsam mit der Gemeinde Sankt Barbara laden wir Sie zu einem Vortrag in die Kirche in Schophoven ein. Am Sonntag, dem 22. Februar 2026 um 14.30 Uhr referiert Albert Trostorf, Vorsitzender des Geschichtsverein Museum Hürtgenwald, über die Ereignisse zum „Ende“ des Krieges in unserer Gemeinde.