Am Anfang war das Feuer
der Bereich "Jungsteinzeit" (Neolithikum)
Die steinzeitliche und die metallzeitliche Ausstellungen sind mit neuem Konzept am 14. Oktober 2007 wieder eröffnet worden. Große gemalte Bildwände, das Spiel von Licht und Spiegeleffekten sowie der Einsatz moderner TV-Technik lassen die Ausstellungsstücke in beiden Räumen um vieles anschaulicher und lebendiger wirken. Das nebenstehende Modell eines jungsteinzeitlichen Langhauses wurde von der Modellbau AG der Hauptschule Aldenhoven restauriert und besticht nunmehr durch seine Lebendigkeit. Von Cäsar und seinen Kohorten
der Bereich "Römerzeit"
Nach der römischen Besetzung des Rheinlandes wurden ab Mitte des 1. Jahrhunderts die ländlichen Gegenden erschlossen. Durch die Gründung von Einzelhöfen (villae rusticae) nimmt die Besiedlungsdichte zu; römische Dachziegel, Wasserleitungen, Essgeschirre, Münzen und Fibeln sind als römische Funde ans Tageslicht gekommen und haben den Weg in unser Museum gefunden. 1552 wurde ein Matronenstein in Pier gefunden, wo ein Tempelbezirk vermutet wird und von uns als Modell rekonstruiert wurde. Die Alltagswelt der Römer steht im Vordergrund der Ausstellung. Mittelpunkt der Ausstellung ist ein anschauliches Modell jener villa rustica, die südlich der Ortslage Altdorf ausgegraben wurde. Von Karl dem Großen bis ins späte Mittelalter
der Bereich "Frankenzeit und Mittelalter"
Wie lebten die Franken, wie bestatteten sie ihre Toten? In unserem Museum können wir eine Antwort auf diese Fragen geben. Den Toten legte man Beigaben in das Grab, weil die Franken an das Leben nach dem Tod glaubten. Die Beigaben waren eher nützlicher Art. So fanden sich Fibeln, Saxas, Schildbuckel, und Knickwandtöpfe in den fränkischen Gräberfeldern aus Lamersdorf und Pier. Mittelalter in der Gemeinde IndenDas Mittelalter ist mit all seinen Wirren auch nicht spurlos an der Gemeinde Inden vorbeigezogen. Eines der Überbleibsel war die Wüstung Geuenich. In dieser Zeit beherbergte der kleine Weiler die Mutterkirche von Altdorf, Inden und Pattern. 1678 wurden die fünf bis sechs Gehöfte nach einem großen Brand aufgegeben, nur die Kirche stand noch bis 1825 auf der Anhöhe zwischen Altdorf und Inden. Ein Relikt aus dieser Kirche, Bruchstücke eines romanischen Taufbeckens, ist in unserem Museum ausgestellt. Der Cheldofridastein aus Pier (Bild rechts) ist einer der bedeutensten Grabsteine aus frühchristlicher Zeit. Er ist als Replik in Originalgröße im Museum zu sehen. FührungenDer Geschichtsverein der Gemeinde Inden führt auch Gruppen und Schulklassen (nach vorheriger Terminabsprache) durch die Ausstellungsräume. Terminabsprachen richten Sie bitte an folgende Emailadresse:
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Führungen sind natürlich kostenlos!
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